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Jenny Schultz

Musiktherapeutin, Schreibtherapeutin
Studium "Interkulturelle Fachkommunikation"

hier folgt ein Foto

 

Noch vor der Geburt nehmen wir über Geräusche, Töne und Klänge unsere Umwelt wahr und treten so mit ihr in Kontakt. Sprache selbst setzt sich aus musikalischen Elementen zusammen und über die Stimme teilt sich uns die Stimmung eines Menschen mit.

"Das Beste der Musik steht nicht in den Noten" Gustav Mahler

In der Musiktherapie ist keine musikalische Vorbildung nötig. Über Klang, Rhythmus und Melodie wird hier der freie Ausdruck angeregt, durch das selber Spielen werden motorische und koordinatorische Fähigkeiten weiterentwickelt. Innerhalb der Gruppe findet eine soziale Interaktion statt, die nicht auf Worten basiert und doch Empfindungen, Gefühle und Meinungen transportieren kann. Kreative Impulse werden aktiviert, wobei ich hier nicht nur den schöpferischen Ausdruck meine, sondern auch die Fähigkeit, nach neuen Lösungswegen zu suchen.

"Schreiben ist leicht. Man muß nur die falschen Wörter weglassen" Mark Twain

Schreibtherapie ist vor allem der Persönlichkeitsentwicklung dienlich und als Hilfe zur Selbsthilfe besonders wirksam. Die Attraktivität dieser in Deutschland noch wenig beachteten Therapiemethode beruht auf der einfachen Ausführbarkeit und örtlichen Ungebundenheit. Schreiben kann man im Prinzip überall, zu jeder Zeit.

Wenn wir schreiben, sehen wir mehr hin, kommen in Fühlung mit uns selbst, entwickeln Phantasie, wir nehmen wahr, was wir wirklich brauchen und nicht mehr brauchen, können Glaubenssätze überprüfen und veraltete Denkmuster ablegen. Emotional belastende Ereignisse werden besser verarbeitet, gleichzeitig wird man zum Beobachter seiner Selbst, betrachtet die eigenen Geankengänge aus einer Metaposition heraus. Dies ermöglicht eine veränderte Sichtweise, es lassen sich passendere Strategien finden, um Stress zu bewältigen, Gedanken zu ordnen und Gefühle zu klären.